Die Friedrich-Engels-Straße gehört zu den wichtigen Ausfallstraßen, die auf den Pastor-Niemöller-Platz in Niederschönhausen zuführen. Während der Abschnitt ab dem Pastor-Niemöller-Platz seit Jahren saniert und gut befahrbar ist, begann ab der Nordendstraße ein Bereich, der für alle Verkehrsteilnehmer lange Zeit eine Zumutung war. Das ist nun vorbei.
Seit der letzten Novemberwoche ist die Friedrich-Engels-Straße wieder befahrbar, nachdem rund zwei Monate lang die Fahrbahn erneuert wurde. Das „Großkopfsteinpflaster“ wurde durch eine glatte Fahrbahndecke ersetzt, die deutlich ruhiger ist.
Das Kopfsteinpflaster gepaart mit Straßenschäden war auch der Grund, warum hier über Jahre Tempo 10 galt – ein Novum für eine Berliner Ausfallstraße. Das ist nun ebenfalls vorbei:
- Von der Kastanienallee bis zum Rispenweg gilt nun Tempo 50 statt 10.
- Vom Rispenweg bis zum Wiesenwinkel gilt Tempo 30, danach gilt wieder Tempo 50.
Nicht der gesamte Kopfsteinpflaster-Bereich der Straße wurde saniert. Zwischen Kastanienallee und Nordendstraße gilt nach wie vor Tempo 10 – der Belag hier wurde nicht erneuert.
Laut Verkehrsmengenkarte fuhren 2024 jeden Tag über 6000 Autos und LKW über die Friedrich Engels Straße.
Die jetzige Fahrbahnsanierung ist nur eine provisorische Maßnahme. Denn eigentlich soll die Straße komplett umgestaltet werden. Dieser Prozess zieht sich nun aber schon seit Jahrzehnten. Weil hier die Tram M1 Richtung Rosenthal verkehrt, ist die Planung komplex: Vorgesehen sind zweigleisige Schienen in der Mitte, beidseitig Straßen sowie Rad- und Fußwege.
Die Kosten für die Asphaltierung betrugen bei 614.000 Euro.

