Am Eisenbahnspielplatz im Schlosspark ist eines der großen Spielgerüste verschwunden: Der Holzaufbau mit Rutsche, Hängebrücke und Reifenkletterturm wurde im Januar vom Bezirksamt abgebaut.
„Das aus Holz bestehende Klettergerüst musste entfernt werden, weil das Holz morsch, das Netz aufgrund seiner starken Beanspruchung beim Spielen der Kinder abgenutzt war und die Pfosten bereits mehrfach ausgebessert werden mussten", erklärt das Bezirksamt Pankow dazu auf Nachfrage.
Zudem seien die Wurzeln der umliegenden Bäume bis in den Fallschutz vorgedrungen. Laut DIN Norm für Spielplätze dürfen im Fallbereich bei Spielgerüsten keine Wurzeln sein. Da auch eine Reparatur nicht der Wirtschaftlichkeit entsprochen habe, sei das Gerüst komplett abgebaut werden.
Einen Ersatz wird es nicht geben: „Mit Verweis auf die bezirkliche Haushaltssperre ist ein Ersatz des Spielgeräts leider vorerst nicht umsetzbar", erklärt das Bezirksamt dazu.
In den vergangenen beiden Jahren sind in der Stillen Straße und im Brosepark zwar zwei neue Spielplätze gebaut worden. Vor allem zuletzt mussten in Niederschönhausen aber auch mehrfach marode Spielgeräte abgebaut werden:
- Das große Klettergerüst auf dem alten Spielplatz im Brosepark wurde wegen Wurzeln im Fallbereich abgebaut. Auf der Fläche wurde Rasen ausgesäht.
- Die Schaukel auf dem Spielplatz am Herthaplatz wurde zuletzt ebenfalls abgebaut. Hier soll ein eingelagertes Ersatzspielgerät aufgebaut werden.
Nun hat auch der Eisenbahnspielplatz ein großes Spielgerüst verloren. Neben dem Sandkasten gibt es noch die Kletterspinne, Bolzplatz, Seilbahn, ein weiteres Klettergerüst mit Rutsche, Doppelschaukel, Eisenbahn und ein rundes Spielgerüst mit Ringen.
Der Eisenbahnspielplatz war 2025 mehrfach teilweise abgesperrt: Nach einem Starkregen musste ein beschädigter Wasserkanal repariert werden, was sich mehrere Wochen hinzog. Im Herbst 2025 dann mussten zwei Bäume gefällt werden, weil dessen Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet werden konnte.

