Bei einem Brand an der Berliner Straße in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Pankow sind am Donnerstagabend (27. August) zwei Feuerwehrleute verletzt worden. Insgesamt waren 67 Einsatzkräfte mit 22 Fahrzeugen rund fünf Stunden vor Ort.
Passanten hatten eine starke Rauchentwicklung bemerkt und den Notruf gewählt. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand ein Schuppen bereits vollständig in Flammen. Das Feuer hatte zu diesem Zeitpunkt auf ein direkt angrenzendes, zweigeschossiges Wohn- und Geschäftsgebäude übergegriffen. Das Gebäude steht leer. (Foto: Feuerwehr Berlin)
Da sich dort in der Vergangenheit wiederholt obdachlose Menschen aufgehalten hatten, durchsuchte die Feuerwehr das gesamte Gebäude. Dabei wurde niemand angetroffen.
Die Löscharbeiten gestalteten sich laut Berliner Feuerwehr aufgrund der hohen Brandlast und der baulichen Gegebenheiten schwierig. Um verbliebene Glutnester zu erreichen, mussten Teile des Daches mit einer Rettungssäge geöffnet werden. Zusätzlich setzte die Feuerwehr eine Drohne mit Wärmebildkamera sowie handgeführte Wärmebildkameras ein.
Bei dem Einsatz verletzten sich zwei Feuerwehrleute. Einer von ihnen wurde direkt von der Einsatzstelle mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der zweite Feuerwehrmann wurde später von seiner Feuerwache aus in eine Klinik transportiert. Nähere Angaben zu ihren Verletzungen machte die Feuerwehr zunächst nicht.
An der Brandbekämpfung waren unter anderem sieben Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeuge, zwei Drehleitern und mehrere Sonderfahrzeuge beteiligt. Zum Einsatz kamen außerdem drei C-Rohre und 14 Pressluftatmer. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr unterstützten die Löscharbeiten und besetzten eine nahe gelegene Feuerwache, um den Grundschutz sicherzustellen.
Nach rund fünf Stunden übergab die Feuerwehr den Brandort an die Polizei. Diese ermittelt nun zur Ursache des Feuers.
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