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Kalte Luft draußen, trockene Heizungsluft drinnen – im Winter bekommt die Haut schnell Probleme. Sie spannt, juckt oder rötet sich. Gerade jetzt lohnt es sich, genauer hinzuschauen, was die eigene Haut eigentlich braucht.
In der Blankenburger Straße 4 in Niederschönhausen hat dieses Jahr Patrizias Hautstudio eröffnet. Inhaberin Patrizia Preuß arbeitet täglich mit unterschiedlichen Haut- und Kopfhauttypen – und weiß, dass kleine Veränderungen im Alltag oft einen großen Unterschied machen. Für die Niederschönhausen-App hat sie fünf einfache Fragen zusammengestellt, mit denen sich der Zustand der Haut schnell einschätzen lässt.
Zu jeder Frage gibt sie Tipps, mit denen die Haut gut durch die Wintermonate kommt.
1. Ist deine Pflege wirklich wintertauglich?
"Im Winter braucht die Haut meist mehr Schutz und Feuchtigkeit als im Sommer”, hat Patrizia beobachtet. Das kann bedeuten, dass wir liebgewonnene Produkte durch wintertaugliche Alternativen ersetzen müssen.
Frage dich:
- Spannt deine Haut nach der Reinigung?
- Wirkt sie trockener oder empfindlicher?
“Wenn ja, kann eine reichhaltigere Creme oder eine zusätzliche Feuchtigkeitsstufe sinnvoll sein”, rät Patrizia.
Umgekehrt gebe es klare Zeichen, wenn die Pflege zu reichhaltig geworden ist. 2Wenn kleine Unterlagerungen entstehen, die Haut einen schmierigen Film bildet, sich trotz viel Creme rötet oder Make-up schneller verschwimmt, ist das ein Hinweis, dass die Haut überpflegt ist.” Dann lohne es sich, einen Pflegeschritt wegzulassen oder wieder auf eine leichtere Textur zu wechseln.
2. Wird deine Haut im Winter schneller trocken?
Das Wechselspiel aus Kälte und Heizungsluft macht die Haut empfindlicher. Patrizia Preuß sagt: “Wenn du zu Trockenheit oder Rötungen neigst, lohnt es sich, Peelings seltener zu verwenden oder kurz zu pausieren, bis die Hautbarriere wieder stabil ist.”
Wer das „sauber-Gefühl“ des Peelings braucht, könne auf sehr milde Alternativen ausweichen: etwa ein Enzympeeling oder ein Produkt, das nur kurz einwirken muss, sagt Patrizia. “Das gibt Frische, ohne die Haut zu stressen. Aber auch hier gilt: in Maßen.”
Und übrigens: “Kräftiges Rubbeln mit dem Handtuch wirkt wie ein mechanisches Peeling und kann im Winter zu Rötungen führen.” Besser sei es, das Gesicht sanft trocken zu tupfen.
3. Nutzt du auch im Winter täglich Sonnenschutz?
UVA-Strahlung ist ganzjährig aktiv. Sie lässt die Haut altern und fördert Pigmentflecken, gibt Patrizia zu bedenken. “Ein leichter Sonnenschutz am Morgen reicht schon – besonders bei tiefstehender Wintersonne.”
Mit „leicht“ ist dabei nicht der geringere Lichtschutzfaktor gemeint, sondern eine angenehme, nicht pastige Textur, die sich gut mit der Winterpflege kombinieren lässt. “Wie ich vorhin schon erklärt habe, darf die Pflege im Winter gern etwas reichhaltiger sein und genau deshalb sollte der Sonnenschutz nicht zusätzlich schwer aufliegen, sondern sich problemlos darüber schichten lassen.”
Der Lichtschutzfaktor selbst sollte keinesfalls „leicht“ sein: “Für den Alltag empfehle ich auch im Winter einen LSF 30.”
4. Beobachtest du deine Lippen als „Frühwarnsystem“?
“Lippen reagieren extrem schnell auf Trockenheit”, weiß Patrizia. Wenn sie spröde oder rissig sind, schützt oft auch die Gesichtspflege nicht ausreichend. “Das ist ein guter Hinweis, dass die Barriere insgesamt mehr Unterstützung braucht.”
Für den Alltag reiche ein einfacher, unparfümierter Lippenpflegestift meistens aus.
Wenn die Lippen allerdings dauerhaft rissig bleiben, deute das darauf hin, dass die Gesichtspflege insgesamt mehr Schutz benötigt, zum Beispiel durch zusätzliche Feuchtigkeit oder eine Creme, die die Hautbarriere stärkt. “Die Lippen zeigen als erste Stelle, wenn der Haut etwas fehlt”, sagt Patrizia.
Ihr Extratipp: “Wenn du eine milde, feuchtigkeitsspendende Augencreme zu Hause hast, kannst du sie im Winter auch gut auf den Lippen benutzen, sie beruhigt und pflegt schnell. Nur sehr aktive Anti-Aging-Augencremes mit starken Wirkstoffen würde ich dort nicht verwenden.”
5. Denkst du im Winter auch an Hals und Dekolleté?
“Schals, Rollkragen und Temperaturwechsel können die Haut am Hals und im Dekolleté schnell reizen”, sagt Patrizia. “Eine sanfte Feuchtigkeitsbasis und etwas Barrierepflege morgens kann Rötungen und Trockenheit vorbeugen.”
Die Barrierepflege stärke die natürliche Schutzschicht der Haut, damit sie Feuchtigkeit besser hält und weniger empfindlich reagiert. “Produkte dafür enthalten beispielsweise Ceramide, Squalan, Panthenol oder leichte pflanzliche Öle.” Sie fühlen sich nicht schwer an, sondern unterstützen die Haut dabei, stabiler durch die kalte Jahreszeit zu kommen.
Wer sich in diesen Wintertagen eine Stunde Ruhe gönnen möchte, findet sie in Patrizias Hautstudio. Sie bietet ein Aquafacial an, Laser-Haarentfernung und den Megatrend aus New York: das Japanische Head Spa. Für Last-Minute-Weihnachtsgeschenke oder eine kleine Aufmerksamkeit zwischendurch bietet sie jetzt auch Gutscheine an.

