Ohne Prüfung und Probe nahm Oskar Moll 1925 den blutjungen Wilhelm Philipp in sein Breslauer Atelier auf. Bald danach formten Wassily Kandinsky und Paul Klee sein unglaubliches Talent am Dessauer Bauhaus. Die Nazis brandmarkten sein Œuvre als „entartet“: Philipp zog sich enttäuscht nach Niederschönhausen zurück, betrieb ein Atelier für Lichtpausen und porträtierte Freund:innen und Kolleg:innen. Nach 1945 trieb ihn die sowjetische Kulturpolitik in die amerikanische Besatzungszone. In Darmstadt wurde er als malender Taxifahrer bekannt.
Der Vortrag des Historikers Hans-Michael Schulze holt diesen unterschätzten Meister zurück ins Licht.
12 €, ermäßigt 10 €
Ermäßigter Eintritt für Inhaber:innen der Jahreskarte Schlösser
Anmeldung ab 4 Wochen vor dem Termin: 030.40 39 49 26 25 oder schloss-schoenhausen(at)spsg.de

